SPEZIALISIERTE HILFSANGEBOTE

Wenn pädagogische Maßnahmen auf lokaler (Schule, Gymnasium) und regionaler (ESEB) Ebene durch weitere professionnelle Angebote ergänzt werden müssen, kann die CI/CIS (Inklusionskommission) einen entsprechenden Antrag an die CNI stellen, um eine spezialisierte ambulante Intervention von einem Kompetenzzentrum zu erhalten. Dies setzt voraus, dass eine Akte und die schriftliche Zustimmung der Eltern vorliegen.

Vorgehensweise:

1) Die CI/CIS trifft die Entscheidung, der CNI die Akte zukommen zu lassen.

2) Die CNI leitet die jeweilige Akte an das von ihr für zuständig erachtete Kompetenzzentrum weiter. Somit müssen alle Anfragen für spezialisierte Hilfsangebote an das CDSE über die CNI laufen.

3) Nach Übermittlung der Akte durch die CNI beginnt das CDSE mit einer fachspezifischen Diagnostik. In der Folge teilt das CDSE der CNI seine Evaluierung, fachliche Einschätzung und Empfehlungen mit. Über alle weiteren Schritte entscheidet die CNI. 

Im Falle einer spezialisierten ambulanten Intervention (ISA) wird der individuelle Entwicklungsplan (PEI) des vom CDSE betreuten Kindes oder der/des Jugendlichen gemeinsam mit den Fachkräften seiner Herkunftsschule oder ihres/seines Herkunftsgymnasiums erstellt. In etwa alle drei Monate wird die Intervention auf ihren Erfolg hin ausgewertet und in einem Standortgespräch mit allen Beteiligten besprochen.